14.09.2026 |
Partnerschaft verbindet robuste AutoID-Kennzeichnung mit digitalem Load Carrier Management
Aus Ladungsträgern werden steuerbare Assets
In vielen Unternehmen werden Mehrwegbehälter noch immer manuell gezählt, gebucht oder über Listen verwaltet. Dazwischen bleibt oft unsichtbar, wo Behälter stehen, wie lange sie unterwegs sind oder wo Verluste entstehen.
inotec gibt jedem Objekt eine belastbare physische Identität – zum Beispiel über Barcode, 2D-Code, RFID-Transponder oder Inmould-Lösungen. Loopario verknüpft diese Objekt-ID mit digitalen Prozessdaten zu Bestand, Umlauf, Status, Reinigung, Prüfung oder Verlustereignissen.
So wird aus einem anonymen Ladungsträger ein digital steuerbares Asset. Unternehmen können Bestände besser planen, Ersatzbeschaffungen vermeiden und Mehrwegsysteme wirtschaftlicher sowie auditfähiger betreiben.
Das ist auch im Kontext der europäischen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) von Relevanz: Mehrwegsysteme, Wiederverwendung und die dokumentierte Zirkulation von Verpackungen und Ladungsträgern rücken zunehmend in den Fokus.
Die Zusammenarbeit in der Praxis
RFID allein löst noch kein Prozessproblem. Entscheidend ist, dass Tag, Material, Position, Antenne, Lesepunkt und Softwareintegration zusammenpassen. Deshalb startet ein gemeinsames Projekt mit der konkreten Anwendung: Wird der Behälter gewaschen, gestapelt, tiefgekühlt oder chemisch belastet? Muss einzeln oder im Pulk gelesen werden?
Auf dieser Basis entwickelt inotec ein passendes AutoID-Konzept inklusive Technologieauswahl, Codierung, Positionierung, Bemusterung und Lesetests. Loopario übersetzt die entstehenden Ereignisdaten in nutzbare Informationen für Bestände, Umläufe, Standorte und Verantwortlichkeiten und stellt sie im LCMS zentral und jederzeit abrufbar zur Verfügung.
So entsteht ein abgestimmter Weg vom ersten Lesetest über PoC und Pilotphase bis zum digitalen Go-live – praxisnah, skalierbar und auf den jeweiligen Mehrwegprozess zugeschnitten.
Simon Baumert, Senior Key Account & Business Development, inotec Barcode Security GmbH: „Die Partnerschaft mit Loopario verbindet zwei zentrale Bausteine moderner Mehrweglogistik: intelligente Kennzeichnung und digitale Prozesssteuerung. Gemeinsam schaffen wir mehr Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Effizienz in Mehrwegsystemen.“
Dr. Philipp Hüning, Co-Founder & CEO Loopario: „Die Kombination aus eindeutiger Kennzeichnung und unserem LCMS macht noch mehr Automatisierung möglich. Gemeinsam mit inotec wollen wir für unsere Kunden weitere manuelle Schritte im Mehrwegkreislauf überflüssig machen.“
Mehr Transparenz für PPWR-nahe Mehrwegsysteme
Mit der PPWR steigen die Anforderungen an Wiederverwendung, Nachverfolgbarkeit und dokumentierte Zirkulation von Verpackungen und Ladungsträgern. Für Unternehmen wird es damit wichtiger, Mehrwegkreisläufe nicht nur einzuführen, sondern transparent und datenbasiert zu steuern.
Die Kombination aus robuster Kennzeichnung und digitalem Asset-Management schafft dafür die Grundlage: Bewegungen werden sichtbar, Verluste nachvollziehbar, Umläufe messbar und Daten für Reporting, Compliance und Prozessoptimierung verfügbar. Geplant sind gemeinsame Lösungspakete, standardisierte Schnittstellen und übertragbare Referenzprozesse für ausgewählte Mehrweganwendungen.
Eine Grafik finden Sie hier.